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Über das Vogelartenspektrum in Oldenburger Hochmooren in Abhängigkeit von der Vegetationsstruktur

 

Klaus Taux (1980):


4. Jahresbericht 1980 der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Oldenburg,

Seiten 37 – 42.

 

In der Arbeit werden die Vogelarten von drei unterschiedlich strukturierten Hochmoorflächen qualitativ miteinander verglichen. In Nordwestdeutschland gab es zahlreiche und zum Teil ausgedehnte Hochmoorflächen. Moorkultivierung, Besiedlung und intensive Nutzung haben aber dazu geführt, das die Moore weitgehend verändert oder zerstört wurden. Die nicht landwirtschaftlich und industriell genutzten Restmoore sind ± stark entwässert und unterliegen der rasch fortschreitenden Verbuschung. Naturnahe Hochmoore sind nur noch als sehr geringe Reste vorhanden.

Die Vogelarten ändern sich mit der Sukzession. Zunächst nur an die offene Landschaft angepasste Bodenbrüter; dann wird deren Lebensraum zunehmend mehr von im Bestand meiHochmoor, Wollgras, Oldenburgst gesBekassine, Hochmoor, Oldenburgicherten Busch-, Baum- und Höhlenbrütern eingenommen. Den bestandsbedrohten ursprünglichen Hochmoor-Vogelarten sind im Klimaxstadium der Sukzession, d. h. bei ± vollständiger Verbuschung, die Refugien genommen.