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  • Über Nisthöhlenanlage und Brutbestand des Schwarzspechtes (Dryocopus martius) im Landkreis Oldenburg/Oldbg.

Wald- und Forstgesellschaften des Rasteder Geestrandes

 

Klaus Taux (1981):

 

Oldenburger Jahrbuch, Band 81, Seiten 325 – 380.

 

Der Rasteder Geestrand liegt am Nordostrand der Oldenburger Geest. Seine grundlegende Morphologie ist geprägt im Pleistozän, durch die verschiedensten Wirkungsweisen der Kaltzeiten.

Die wichtigsten Ausgangsgesteine der Bodenbildung sind Geschiebelehm, Geschiebesand, fluvioglacigener Sand, Flugsand und Beckenton.

Der überwiegende Teil der Laubwälder kann dem Buchen-Eichenwald (Fago-Quercetum) zugeordnet werden. Als Humusform wurde Rohhumus undd Moder gefunden. Die Bodentypen, auf denen diese Waldgesellschaft steht, sind vorwiegend Podsole, Braunerden und schwach podsolierte Pseudogleye.

Eichen-Hainbuchenwälder (Stellario-Carpinetum) sind über den gesamten Rasteder Geestrand verteilt, nehmen jedoch nur 5 – 10 % der Waldfläche ein. Sie stocken stets auf hydromorphen, meso- bis eutrophen Böden. Erlen-EscheWaldgesellschaften, Oldenburgnwälder (Pruno-Fraxinetum) sind floristisch am artenreichsten. Sie wachsen im Bereich der Bäche, in quelligen Mulden und auf Standorten mit zeitweise oder dauernd hoch anstehendem Grundwasser. Etwa 40 % der Holzbodenflächen werden von standortfremden Kiefern-, LWaldgesellschaften, Oldenburgärchen- und Fichtenforsten eingenommen. Diese sind vornehmlich als Ersatzgesellschaften des Fago-Quercetums aufzufassen.