Turmdohlen

 

Klaus Taux (1999)

 

Der Oldenburgische Hauskalender 1999, Seiten 76 - 77.

 

Dohlen beziehen im Oldenburger Land oft alte Schwarzspechthöhlen und hohle Bäume innerhalb der Wälder. Auch in Haus- und Fabrikschornsteinen wird das Nest gerne angelegt.Dohle, 

Turmdohlen, Oldenburg

Hauptsächlich nisten die Dohlen bei uns jedoch in den Türmen und Gemäuern von Kirchen. Besonders die alten Kirchen und Glockentürme mit ihren Löchern und Nischen bieten ihnen oft geeignete Nistplätze. An fast 50 kirchlichen Bauwerken des Oldenburger Landes habe ich Dohlen zur Brutzeit beobachtet. Meist lag die Zahl der Brutpaare zwischen 2 und 20. Über 20 bis 40 Paare sah ich an den Kirchen in Apen, Barßel, Berne, Elsfleth, Großenkneten, Schwei und Wiefelstede.

Die größten Brutkolonien konnte ich an den Kirchen in Lindern (ca. 50 Brutpaare), Cappeln (ca. 70 Brutpaare), Wildeshausen (Alexanderkirche ca. 100 Brutpaare) und Bad Zwischenahn (Johanneskirche 150 – 200 Brutpaare) feststellen..